Wissen über die eigene Fruchtbarkeit

Etwa jede zehnte Frau bzw. jedes zehnte Paar, das sich für Sensiplan interessiert möchte das damit verbundene Wissen nutzen, um seinen Kinderwunsch zu realisieren. Denn es hat sich gezeigt, dass Männer und Frauen, die die Körperwahrnehmung und Zyklusbeobachtung erlernt haben, mehr über ihre eigene Fruchtbarkeit wissen.
Sie kennen die Zeichen, mit denen die Fruchtbarkeit sich ankündigt und auch die der hochfruchtbaren Phase und können so ihr Sexualleben darauf abstimmen.

Zu den Zeichen zählen:
• Zervixschleim
• Muttermund
• Mittelschmerz
• weitere individuelle, Zyklus abhängige Körperzeichen wie Brustsymptom und Libidoveränderungen
• Temperatur

Während Zervixschleim, Muttermund und Mittelschmerz die hochfruchtbare Phase markieren, zeigt die Temperatur an, ob ein Eisprung überhaupt stattfindet und ob Zyklusstörungen wie verlängerte Eireifungsphasen oder auch verkürzte Gelbkörperphasen vorliegen, die eine Empfängnis erschweren können.

Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, geben diese Zyklusaufzeichnungen dem behandelnden Arzt erste diagnostische Hinweise und unterstützen so eine notwendige Therapie.

15.01_nfp_Natuerlich und sicher-Das Praxisbuch NA_Aufl19_2015Doch nicht nur bei der „Basisdiagnostik“ hilft die Temperaturkurve weiter. Die Paare können an Hand der Temperaturkurve auch den voraussichtlichen Entbindungstermin selbst ermitteln. Wie das genau geht kann im Praxisleitfaden nachgelesen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Was empfehlen NFP BeraterInnen nun Kinderwunschpaaren?

Verkehr sollte stattfinden an Tagen mit Zervixschleim von guter Qualität, an Tagen mit geöffnetem und weichem Muttermund und Mittelschmerz bis zur ersten höheren Temperaturmessung einschließlich. Da die Spermien mehrere Tage im weiblichen Körper befruchtungsfähig überleben, ist es ausreichend jeden zweiten, dritten Tag Verkehr zu haben.